Arduino – Ein- / Ausgangsports

  1. Data Direction Register x (DDRx)
    Die einzelnen Bits geben an, ob der jeweilige Pin als Ein- oder Ausgang benutzt wird.
    DDxn = 0 -> Eingang
    DDxn = 1 -> Ausgang
  2. Port x Data Register (PORTx)
    Wenn ein Pin im Data Direction Register x (DDRx) als Ausgang definiert ist:
    PORTxn = 0 -> Ausgabe von logisch „0“
    PORTxn = 1 -> Ausgabe von logisch „1“
    Wenn ein Pin im Data Direction Register X (DDRX) als Eingang definiert ist:
    PORTxn = 0 -> Interner Pullup-Widerstand deaktiviert
    PORTxn = 1 -> Interner Pullup-Widerstand aktiviert
  3. Port x Input Pins Register (PINxn)
    Wenn ein Pin im Data Direction Register X (DDRX) als Eingang definiert ist, stellt PINXn des jeweiligen Zustand des Pins dar.

Tabelle 1:

Bit (n) 7 6 5 4 3 2 1 0
DDRx  DDxn DDxn DDxn DDxn DDxn DDxn DDxn DDxn
PORTBn D13 D12 D11 D10 D9 D8
PORTCn A5 A4 A3 A2 A1 A0
PORTDn D7 D6 D5 D4 D3 D2 D1 D0
PINx PINx7 PINx6 PINx5 PINx4 PINx3 PINx2 PINx1 PINx0
Ein- / Ausgangsports

x = Portnummer, n = Bitnummer

Beispiel:
Setzen der Binär-Pins D2 und D7 als Ausgang:

(D2 und D7 sind die Bits 2 und 7 am Port D)

DDRD |= B10000100; // Nur Bit 2 und 7 werden verändert

// oder

DDRD |= (1 << DDD2); //D2 ist Ausgang
DDRD |= (1 << DDD7); //D7 ist Ausgang

// oder

DDRD |= (1 << DDD2) | (1 << DDD7); //D2 und D7 sind Ausgaenge


Ausgabe von logisch „1“ und logisch „0“ am Beispiel Binär-Pin D10:

(D10 ist das Bit 2 am Port B)

//D10 als Ausgang setzen
DDRB |= (1 << DDB2);

//D10 auf "1" setzen
PORTB |= (1 << PORTB2);

//D10 auf "0" setzen
PORTB &= ~(1 << PORTB2);


Einlesen des Binär-Pins D5 mit internem Pullup-Widerstand:

(D5 ist das Bit 5 am Port D)

//D5 als Eingang setzen
DDRD &= ~(1 << DDD5);

//Pullup-Widerstand aktivieren
PORTD |= (1 << PORTD5);

//Abfrage des Eingangs-Pin D5
byte bitStatus = (PIND & (1 << PIND5)) >> PIND5;

 

 

Arduino – Pin Change Interrupt

Standardmäßig stellt der Arduino UNO mit der Funktion „attachInterrupt()“ nur 2 Interrupt-Pins (Pin 2 und 3) zu Verfügung. Durch entsprechende Registerprogrammierung kann jedoch durch jeden Ein-/Ausgangspin ein „Pin Change Interrupt“ ausgelöst werden.

Wie der Name „Pin Change Interrupt“ bereits sagt, wird bei jeder Zustandsänderung eines Eingangssignals, also sowohl bei steigender als auch bei fallender Flanke ein Interrupt ausgelöst. Die Auswertung, welche Flanke den Interrupt ausgelöst hat, bzw. falls mehr als ein Pin Change Interrupt pro Port programmiert wurde, welcher Pin einen Interrupt ausgelöst hat, muss in der „Interrupt-Serviceroutine“ erfolgen.

Verwendete Register:
PCICR = Pin Change Interrupt Register
PCMSKx = Pin Change Mask Register x (0 / 1 / 2)
SREG = Statusregister

Vorgehensweise:
1. Alle Interrupts sperren
2. Port für Interrupt freischalten
3. Pin(s) für Pin Change Interrupt freigeben
4. Alle Interrupts freigeben
5. Interrupt-Serviceroutine

1. Alle Interrupts sperren
Während der Manipulation der Interruptregister sollte kein Interrupt ausgelöst werden. Durch löschen des Global Interrupt Enable Bits (I) im Status Register (SREG) werden alle Interrupts gesperrt

Bit 7 6 5 4 3 2 1 0
I T H S V N Z C
SREG – Status Register
// Löschen des Global Interrupt Enable Bits (I) im Status Register (SREG)
   cli(); // alle Interrupts sperren

// Setzen des Global Interrupt Enable Bits (I) im Status Register (SREG)
   // sei(); // alle Interrupts zulassen
   // oder
   SREG |= 0x80; // alle Interrupts zulassen

 2. Port für Interrupt freischalten

Im Pin Change Interrupt Control Register (PCICR) wird festgelegt welcher Ports für einen Pin Change Interrupt zugelassen werden. Den Ports sind bestimmte Pins zugeordnet.

Bit 7 6 5 4 3 2 1 0
 PCICR PCIE2 PCIE1 PCIE0
Pin D0 – D7 A0 – A5 D8 – D13
Port D C B
PCICR – Pin Change Interrupt Control Register

In Abhängigkeit für welche Pins ein Interrupt ausgelöst werden soll, ist das entsprechende Pin Change Interrupt Enable Bit (PCIEx) zu setzen.

// Setzen des PCIE2-Bit im Pin Change Interrupt Control Register (PCICR)
   PCICR |= (1 << PCIE2);

// Zurücksetzen / löschen des PCIE2-Bit im Pin Change Interrupt Control Register (PCICR)

// Abfragen

3. Pin(s) für Pin Change Interrupt freigeben
Durch setzen des Pin Change Enable Mask Bit (PCINTx) im entsprechenden Pin Change Enable Mask Register (PCMSKx) wird die Auslösung eines Interrupt ermöglicht.

Bit 7 6 5 4 3 2 1 0
 PCMSK0 PCINT7 PCINT6 PCINT5 PCINT4 PCINT3 PCINT2 PCINT1 PCINT0
PIN D13 D12 D11 D10 D9 D8
Port B
PCMSK0 – Pin Change Mask Register 0
Bit 7 6 5 4 3 2 1 0
 PCMSK1  PCINT14 PCINT13 PCINT12 PCINT11 PCINT10 PCINT9 PCINT8
PIN A5 A4 A3 A2 A1 A0
Port C
PCMSK1 – Pin Change Mask Register 1
Bit 7 6 5 4 3 2 1 0
 PCMSK2 PCINT23 PCINT22 PCINT21 PCINT20 PCINT19 PCINT18 PCINT17 PCINT16
PIN D7 D6 D5 D4 D3 D2 D1 D0
Port D
PCMSK2 – Pin Change Mask Register 2
//Setzen des Pin Change Enable Mask Bit 18 (PCINT18)  ==> Digital-Pin D2
  PCMSK2 |= (1 << PCINT18);

// Zurücksetzen / löschen

// Abfragen

4. Alle Interrupts freigeben
Durch setzen des Global Interrupt Enable Bits (I) im Status Register (SREG) werden alle Interrupts freigegeben. Siehe 1. Alle Interrupts sperren.

5. Interrupt Serviceroutine
Wird ein Pin Change Interrupt ausgelöst, verzweigt das Programm in die entsprechende Serviceroutine. Die Namen der Interrupt-Serviceroutinen sind vom System fest vorgegeben und können nicht ohne weiteres verändert werden.

Pin Change Interrupt PCMSK0 -> Serviceroutine ISR(PCINT0_vect)
Pin Change Interrupt PCMSK1 -> Serviceroutine ISR(PCINT1_vect)
Pin Change Interrupt PCMSK2 -> Serviceroutine ISR(PCINT2_vect)

ISR = Interrupt Service Routine

Beispeilcode
Als Beispiel soll der Pin Change Interrupt am Digital-Pin D2 ausgelöst werden:

void setup(){
  //Löschen des Global Interrupt Enable Bits (I) im Status Register (SREG)
  cli();

  //Setzen des PCIE2-Bit im Pin Change Interrupt Control Register (PCICR)
  PCICR |= (1 << PCIE2);

  //Setzen des Pin Change Enable Mask Bit 18 (PCINT18)  ==> Digital-Pin 2
  PCMSK2 |= (1 << PCINT18);

  //Setzen des Global Interrupt Enable Bits (I) im Status Register (SREG)
  SREG |= 0x80; // gleichwertig mit "sei();"
}

...

//Aufruf der Interrupt Serviceroutine
ISR(PCINT2_vect){
  //Programmcode der Service-Routine
}


Quellen:
arduino-projekte.webnode.at
ATmega328/P Datenblatt

 

DALI Master / Slave

Aufbau eines DALI-Master / Slave

 

Arduino

Simple DALI Controller
DALI Interface für AVR und PIC 

Dali Click
https://www.mikroe.com/dali-click

Belegung auf der Bestückten Seite

NC ICP
TX INT (RX)
PHY NC
NC NC
NC NC
NC NC
3.3V 5V
GND GND

Versuchsbauteile die mir zur Verfügung stehen:

Philips Actilume Controller LCC 1653/01

Tridonic LCA 75W 100-400mA one4all Ip PRE ArtNr.:28000657
Tridonic LCA 35W 24V one4all SC PRE ArtNr.: 28001662

MDT SCN-DALI64.02 Dali-KNX Gateway

MW LCM-25DA mit LED Leuchte

3D Drucker – Heizbett

MK2B PCB Heizbett 214x214mm

Das bewährte MK2 Leiterplattendesign gewährleistet eine gleichmäßige Wärmeverteilung. Das PCB Heizbett besitzt eine 200x200mm Druckfläche und ist sehr einfach zu installieren. Es lässt sich auf bis 115 °C erhitzen und kann mit 12V oder 24V versorgt werden. Zum Drucken von ABS wird zwingend ein beheiztes Druckbett benötigt um erfolgreiche Drucke zu erzielen, für PLA ist es allerdings auch von Vorteil.

Die ersten Schichten eines Drucks sind mit entscheidend für ein erfolgreiches Druckergebnis! Löst sich die erste Schicht kann es zu starken Verziehen des Materials und schlimmsten Falls löst sich das halbfertige Objekt von der Druckplatte und lässt den Druck komplett fehlschlagen.

Auf PCB Heizbetten kann in der Regel nicht direkt gedruckt werden, zum Andruck empfiehlt sich eine 3 mm Aluminium- oder Glasplatte. Wenn man direkt auf das Heizbett drucken möchte, empfehlen wir das MK3 Heizbett, welches eine 3 mm Aluminiumplatte besitzt, die sich beim Aufheizen weniger verziehen kann.

2-Lagen-Leiterplatte mit 0,35 um Kupferauflage
Abmessungen: 214×214 mm
Widerstand: ca. 1,0-1,3 Ohm
Stromaufnahme: 12V oder 24 V
Temperatur: max. 115°C
Beidseitige Soldermask und Beschriftung
Mittenloch für Temperatursensor
Betriebsbereitschaftsanzeige mittels LED
Farbe: Rot

MK3 Heizbett

MK3 Heizbett (rot) Anschlussfertig

MK3 Heizbett

Das MK3 Heizbett kann wie das MK2 mit 12V oder 24V betrieben werden. Durch die 24V Option lässt es sich deutlich schneller auf 100 °C heizen, als mit 12V. Es besitzt einen ähnlichen Funktionsumfang wie das MK2, bietet jedoch ein paar Vorteile. So besteht die Oberseite des MK3 Heizbett aus einer dicken Aluminiumplatte die eine gleichmäßige Hitzeverteilung gewährleistet und sich beim Aufheizen nicht mehr verziehen kann.
Man benötigt keine Glasplatte und kann direkt auf das Heizbett drucken, dies ist bei schnelleren Drucken von Vorteil, da das MK3 Heizbett leichter ist als ein PCB Heizbett + Glasplatte.
Zur Befestigung besitzt das Heizbett 4 Bohrungen an den Ecken und eine Bohrung in der Mitte. Das Montageloch in der Mitte erlaubt die Montage mit nur 3 Punkten, welches das angleichen des Abstands erleichtert.

Dieses Heizbett hat alle benötigten Anschlusskabel, Thermistor, LEDs und Widerstände bereits angelötet und ist somit anschlussfertig!

Abmessungen

Das Bett hat eine Kantenlänge von 214×214 mm.
Druckfläche 200x200mm

HolzWerken – Handbuch Oberfräse

Titel: Handbuch Oberfräse
Auswählen, bedienen, beherrschen
Serie:  Werkstattwissen für Holzwerker
Autor: Guido Henn
Verlag: Vincentz Network GmbH & Co. KG
ISBN: 978-3-86630-949-4
Status: vorhanden

Alles, was man über die Oberfräse wissen muss! Schritt für Schritt erklärt Guido Henn alles Wesentliche zu Modellen, Typen und Fräsern, zu Bedienung und Wartung. Es folgen fundierte Anleitungen zum praktischen Arbeiten mit vielen Beispielen. Auf der beiliegenden DVD zeigt Guido Henn anschaulich und detailliert die Arbeit mit den selbstgebauten Vorrichtungen und Schablonen.

Das Beste aus zwei Welten: Während man den Bau dieser Vorrichtungen am besten in gedruckter Form darstellen kann, mit Bauplänen und textlichen Erläuterungen, ist die Vorführung der Arbeitsweise am besten per Film möglich. Diese Buch-/DVD-Kombi bietet beides – Ihren persönlichen Intensivkurs Oberfräse!

HolzWerken – Möbelbau

HolzWerken Möbelbau
Titel: Möbelbau
Grundlagen, Konstruktionen, Tips und Kniffe
Serie: Werkstattwissen für Holzwerker
Autor: Andy Rae
Verlag: Vincentz Network GmbH & Co. KG
ISBN: 978-3-86630-962-3
Status: vorhanden

Das führende Möbelbau-Buch – jetzt auf Deutsch!

Der Autor hält sich nicht allzu lange bei Ausführungen über Material und Werkzeug auf, dafür ist der Rest dann umso ausführlicher. Von der grundlegenden Konstruktion von Schränken und Kästen geht es über Regale, Schubladen, Türen, Böden, Füße, Beine, Stühle, Blendrahmen, Eckschränke, Füllungen, Tischplatten und Hinterwände durch wirklich alle Bereiche des Möbelbaus. Dazu erläutert Andy Rae in Text und Bild den Zusammenbau dieser Teile und geht auch ausführlich auf Beschläge und Verbindungen ein. Alles detailliert in Schritt-für-Schritt-Anleitungen, in Bild und Text.

Mit insgesamt 23 Kapiteln ist das Buch sehr fein gegliedert, was das Auffinden einzelner Erläuterungen erleichtert. Dazu hat jedes Kapitel ein eigenes Inhaltsverzeichnis und es gibt ein detailliertes Register.